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10 Jahre Converting

Fehlender Ausbau gefährdet Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe

Unternehmen in der Region kritisieren Geschwindigkeit und Stabilität des Internets.

Wilnsdorf. Die Problematik ist hinlänglich bekannt. Die Breitbandanbindung im Wilnsdorfer Industriegebiet lässt, gelinde gesagt, zu wünschen übrig. Um noch einmal auf die zum Teil dramatische Lage der Unternehmen hinzuweisen, lud die Reinhard Krückemeyer GmbH Co. KG, die eine der führenden Spezialisten für Schleifmittel und Klebebänder in ganz Deutschland ist, nun ein, um noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass die derzeitige Lage die Wettbewerbsfähigkeit einiger Unternehmen stark gefährde.

SK-Breitband-Entwicklungsland
Die langsame Internetleitung erschwert den Mitarbeitern der
Firma Krückemeyer das Arbeiten. Foto: Marc Thomas


„Das Kriechtempo, das uns das Internet an unserem Standort bietet, behindert uns auf allen Ebenen. Zukunftschancen, die das schnelle Internet bietet, wie beispielsweise eine systematische Cloud-Nutzung, familienorientierte Angebote durch die Errichtung von Homeoffices für Mitarbeiter oder ein Online-Shop für unsere Kunden aufzubauen, bleiben uns hier vollständig verwehrt. Daher ist es Zeit, dass wir mal unsere Stimme erheben“, macht Jan Krückemeyer, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens deutlich. „Wir werden von allen Seiten immer vertröstet. Die Schuld, dass sich an der Situation nicht wirklich was ändert, wird immer anderen gegeben“, so Krückemeyer. Mit einer geradezu lächerlichen Downloadgeschwindigkeit von 3 bis 4 Mbit/s kommen wir hier nicht sehr weit. Das ist ein echter Wettbewerbsnachteil, der sich immer stärker auswirkt“, unterstreicht Geschäftsführer Uwe Kittel. „Auch für unsere Außendienstler, die PDF-Dokumente von mehr als 2 MB von unserem Server runterladen wollen und darauf eine halbe Ewigkeit warten müssen, gestaltet sich die Lage oft sehr schwierig“, ergänzt IT-Experte Thorsten Ley. Zwar lägen bereits Leitungen, die ein schnelleres Arbeiten ermöglichten, aber wann die Unternehmen tatsächlich darauf zugreifen können, ist ungewiss. „Uns fehlt da einfach die Transparenz und ein direkter Ansprechpartner“, so Ley.

Dass die Firma Krückemeyer kein Einzelfall ist, bestätigte Hans-Peter Langer von der Industrie- und Handelskammer Siegen. „Wir sehen, dass die Ballungsräume in Nordrhein-Westfalen besser angebunden sind als unsere Region. Wir beobachten mit Sorge, dass wir als Industriestandort Nummer eins in NRW ein Breitband-Entwicklungsland sind“, machte Langer deutlich. Derzeit arbeiteten einige Kreise daran, unterversorgte Gebiete bis spätestens 2018 mit mindestens 50 Mbit/s zu versorgen, aber in nur wenigen Jahren wäre auch diese Geschwindigkeit überholt. „Das verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe zunehmend“, so Langer.

„Ich hoffe, dass wir bei der Gemeinde Wilnsdorf und der Politik Gehör finden, damit sich was ändert“, so Krückemeyer abschließend.

Quelle: Siegerland Kurier, 26.3.2016
Autor Marc Thomas, E-Mail:m.thomas@siegerlandkurier.de

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