EPDM Laser Cut
Beim EPDM Laser Cut werden EPDM, Zellkautschuk und geeignete Elastomerverbunde per Laser in definierte Konturen gebracht. Das Verfahren eignet sich für Flachdichtungen, Pads, Streifen und Sonderformen, besonders wenn Muster, Kleinserien oder komplexe Innenkonturen ohne Stanzwerkzeug umgesetzt werden sollen.
EPDM Laser Cut individuell
| Technik | Materialabtrag Schicht für Schicht |
| Feature I | Unterschiedliche Formen verschiedener Lagen |
| Feature II | Innen-Laserungen |
| Feature III | Lasern ohne Unterlage zu verletzen |
Bei mehrlagigen EPDM-Verbunden können einzelne Schichten gezielt bis zu einer bestimmten Dicke separat bearbeitet werden. So lassen sich definierte Schnitttiefen realisieren.
| Gummi | Alle schneid- & wickelbaren Typen |
| EPDM | Zellkautschuk | Alle schneid- & wickelbaren Typen |
Grundsätzlich ist EPDM per Laser Cut bearbeitbar – abhängig von Qualität, Shore-Härte und Zusammensetzung.
| Formen | Alle 2D-Formen |
| Streifen | Individuelle Abmessungen |
| Punkte | Individuelle Durchmesser |
| Pads & Sheets | Individuelle Abmessungen |
Beim EPDM Laser Cut erhalten Sie individuelle Ausführungen auf Trägermaterial – passgenau abgestimmt auf Ihre Anwendung und Ihre Verarbeitungsprozesse.
Häufige Fragen zum EPDM Laser Cutting
EPDM Laser Cut eignet sich für flache Dichtungen, Pads, Streifen, Entkopplungselemente, Schutzteile und technische 2D-Formteile. Besonders sinnvoll ist das Verfahren, wenn Konturen schnell aus digitalen Daten gefertigt werden sollen, zum Beispiel für Muster, Kleinserien, wechselnde Varianten oder Dichtgeometrien mit Innenausschnitten.
EPDM-Bogenware, EPDM-Zellkautschuk und ausgewählte Elastomermaterialien können je nach Aufbau per Laser verarbeitet werden. Entscheidend sind Materialdicke, Shore-Härte, Rezeptur, Zellstruktur und thermisches Verhalten. Grundsätzlich ist EPDM per Laser bearbeitbar, die Eignung hängt aber von Qualität, Shore-Härte und Zusammensetzung ab.
EPDM Laser Cut fokussiert auf EPDM- und Zellkautschukmaterialien, die häufig für Dicht-, Schutz- und Entkopplungsaufgaben eingesetzt werden. „Gummi lasern“ ist breiter und kann verschiedene Elastomere umfassen. Bei EPDM stehen vor allem Dichtfunktion, Materialqualität, Shore-Härte, Rückstellverhalten und Schnittbild im Mittelpunkt.
Ja, flache EPDM-Dichtungen, Dichtkonturen, Ringe, Streifen und Sonderformen können per Laser hergestellt werden. Wichtig sind die spätere Dichtfunktion, Materialstärke, Kompression, Medienkontakt, Temperaturbereich und die Anforderungen an die Schnittkante. Für funktionskritische Dichtungen sind Musterteile zur Prüfung sinnvoll.
Die Shore-Härte beeinflusst, wie stabil das Material während der Bearbeitung bleibt und wie sich das fertige Teil später verhält. Weichere EPDM-Qualitäten können stärker nachgeben oder sich beim Handling anders verhalten als festere Qualitäten. Deshalb sollten Materialhärte, Dicke und Bauteilfunktion bereits bei der Anfrage angegeben werden.
Ja, bei geeigneten mehrlagigen EPDM-Verbunden können einzelne Schichten gezielt bis zu einer definierten Tiefe bearbeitet werden. Dadurch sind verschiedene Formen in unterschiedlichen Lagen, Innenlaserungen oder Bearbeitungen möglich, ohne die Unterlage vollständig zu verletzen.
Für Laserzuschnitte werden Toleranzen von ±0,1 mm realisiert, abhängig vom Material. Bei EPDM beeinflussen Elastizität, Materialdicke, Shore-Härte, Zellstruktur und Schnittgeometrie die praktische Maßhaltigkeit. Für sehr weiche, dickere oder funktionskritische Teile empfiehlt sich eine Bewertung anhand von Musterteilen.
Für eine schnelle Kalkulation werden Vektordaten wie DXF, AI oder PDF, die EPDM-Qualität, Materialstärke, Stückzahl, gewünschte Lieferform und ein kurzer Hinweis zur Anwendung benötigt. Bei Dichtteilen sind zusätzlich Angaben zu Kompression, Medienkontakt, Temperaturbereich und Bauteilfunktion hilfreich. Die Grundangaben für ein Angebot sind bereits als Kalkulationsbasis geeignet.
Stanzen kann sinnvoller sein, wenn größere Serien mit gleichbleibender Geometrie gefertigt werden sollen oder wenn das gewünschte Schnittbild beim Lasern materialbedingt nicht optimal ist. Lasern ist besonders flexibel bei Mustern, Kleinserien, komplexen Konturen und häufigen Geometrieänderungen. Die passende Methode hängt von Dicke, Menge, Material, Kontur und Qualitätsanforderung ab.
Ihr Ansprechpartner
Thomas Klein
- Experte für individuelle Klebelösungen
- Projektgeschäft “Klebtechnik"
- Seit über 20 Jahren in der Branche