Laserschneiden von Schleifmitteln
Schleifmittel lasern – Konturen aus Schleifmitteln auf Unterlage
Die Krückemeyer GmbH lasert geeignete Schleifmittel auf Unterlage nach Ihrer Konturvorgabe. Materialaufbau, Geometrie und spätere Anwendung entscheiden gemeinsam darüber, ob das Verfahren und die gewünschte Ausführung passen.
5 mm
Maximale Dicke laserfähiger Materialien
± 0,1 mm
Dokumentierter Laser-Toleranzwert
2400 x 3000 mm
Nutzbare Laser-Arbeitsfläche
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Schleifmittel auf Unterlage
Wann ist Lasern für ein Schleifmittel sinnvoll?
Beim Lasern wird die gewünschte Außen- oder Innenkontur aus einem geeigneten Schleifmittel auf Unterlage herausgearbeitet. Ausgangspunkt ist das Vormaterial, etwa Schleifpapier, Schleifgewebe oder ein Folienschleifmittel. Ein fertiges Schleifwerkzeug wird dabei nicht nachträglich gelasert. So lässt sich die Form des Schleifmittels an die vorgesehene Aufnahme und den Arbeitsschritt anpassen.
Ob die Bearbeitung sinnvoll ist, hängt vom Materialaufbau ab: Träger, Schleifkorn und Bindung beeinflussen das Verhalten an der Schnittkante. Krückemeyer prüft deshalb das konkrete Vormaterial, die Kontur und das gewünschte Anwendungsergebnis vor der Verfahrenswahl. PVC ist beim Lasern ausgeschlossen.
Die Laserbearbeitung ist ein Weg zur Formgebung ohne formgebundenes Stanzwerkzeug. Das bedeutet keine kostenfreie Fertigung: Datenaufbereitung, Einrichtung, Bearbeitung und Prüfung bleiben Teil des Auftrags. Für eine andere Material- oder Geometrieanforderung kann Schleifmittel stanzen oder die allgemeine Schleifmittel-Konfektionierung der bessere Ausgangspunkt sein.
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Von der Kontur zur Ausführung
Schritt 01
Anforderung beschreiben
Sie nennen Schleifanwendung, Vormaterial, gewünschte Kontur, Maße und Menge. Eine Zeichnung oder ein Muster hilft bei der technischen Einordnung.
Schritt 02
Laserfähigkeit prüfen
Wir prüfen Träger und Materialaufbau sowie Außen- und Innenkonturen. Schnittbild und Wärmeeintrag beurteilen wir am konkreten Vormaterial.
Schritt 03
Ausführung abstimmen
Gemeinsam legen wir die geeignete Geometrie, Lieferform und gegebenenfalls eine Versuchsfertigung fest. Ein Prototyp wird nach Ihren Anwendungstests freigegeben.
Schritt 04
Schleifmittel fertigen
Nach der Freigabe erfolgt die vereinbarte Konfektionierung. Prüfmerkmale und Dokumentation richten sich nach den projektspezifisch abgestimmten Anforderungen.
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Laser-Konturen
Außenkonturen
Geeignetes Schleifmittel auf Unterlage kann entlang einer vorgegebenen Außenkontur getrennt werden. Die Machbarkeit richtet sich nach Träger, Geometrie und Wärmeeintrag. Zum Laserschneiden →
Innenkonturen und Öffnungen
Der dokumentierte Laser-Toleranzwert gilt auch für Innenkonturen. Ob die gewünschte Öffnung im konkreten Schleifmittel sauber umsetzbar ist, prüfen wir am Materialaufbau. Zum Laserschneiden →04
Mögliche Schleifmittel-Ausführungen
Schleifblätter
Flache Schleifmittelzuschnitte kommen als Ausführung infrage. Ob die konkrete Blattkontur gelasert wird, ergibt die Prüfung von Material und Zeichnung. Zu Schleifmittel-Ausführungen →
Schleifronden
Runde Schleifmittelstücke mit Öffnungen zeigen eine mögliche Zielgeometrie. Außen- und Innenkontur werden für das gewählte Vormaterial geprüft. Zu Schleifmittel-Ausführungen →
Schleifstreifen
Streifenförmige Schleifmittel lassen sich für eine definierte Aufnahme und Handhabung auslegen. Kontur und rückseitiger Aufbau bestimmen das Verfahren. Zu Schleifmittel-Ausführungen →Stanzteile
Stanzteile aus geeignetem Schleifmittel auf Unterlage sind eine weitere mögliche Ausführung. Ob die gewünschte Kontur gelasert werden kann, prüfen wir anhand von Vormaterial und Zeichnung. Zu Schleifmittel-Ausführungen →05
Vormaterial für die Laserprüfung
Schleifpapier
Papier ist eine dokumentierte Unterlage für Schleifmittel. Träger, Bindung und gewünschte Schnittkante werden für den konkreten Laserzuschnitt geprüft. Zur Material-Konfektionierung →
Schleifgewebe
Gewebe gehört zu den verarbeiteten Schleifmittel-Unterlagen. Geometrie und vollständiger Aufbau entscheiden über die Laserfähigkeit. Zur Material-Konfektionierung →06
Schleifmittel im Laserprozess
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Technische Entscheidungskriterien
| Kriterium | Dokumentierter Rahmen und Prüfung |
|---|---|
| Vormaterial | Schleifmittel auf Unterlage; Laserfähigkeit des konkreten Aufbaus prüfen. |
| Materialdicke | Bis 5 mm bei grundsätzlich laserfähigem Material; PVC ausgeschlossen. |
| Kontur | Innen- und Außenkonturen; Schnittbild und Wärmeeintrag materialbezogen prüfen. |
| Arbeitsfläche | 2400 x 3000 mm nutzbare Fläche; Handhabung und Randbedarf können die nutzbare Teilegröße einschränke |
| Toleranz | Dokumentiert: ± 0,1 mm; Ergebnis hängt auch von Material, Kontur und Wärmeeintrag ab. |
Grenzwerte und Kombinationen sind material- und konturabhängig.
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Angaben für Ihre Laseranfrage
Beschreiben Sie die spätere Schleifanwendung und das gewünschte Ergebnis. Nennen Sie das Schleifmittel auf Unterlage mit Träger und Körnung, soweit bekannt. Benötigt werden die gewünschte Außen- und Innenkontur, Maße, Stückzahl sowie die vorgesehene Lieferausführung. Eine Zeichnung, ein Muster oder das Datenblatt des Vormaterials helfen bei der Machbarkeitsprüfung.
Teilen Sie auch mit, wie das Teil aufgenommen, verarbeitet und gewechselt wird und welche Merkmale Sie prüfen möchten. Bei einem Grenzfall prüfen wir Material, Geometrie, Verfahren und Anwendung gemeinsam. Für Fragen zur Laserbearbeitung allgemein finden Sie dort die Verfahrenseinordnung.
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Fragen zum Schleifmittel-Lasern
Welche Schleifmittel können gelasert werden?
Geeignete Schleifmittel auf Unterlage können grundsätzlich gelasert werden. Dazu zählen als Vormaterialgruppen Schleifpapier, Schleifgewebe und Folienschleifmittel. Aus der Materialgruppe allein folgt jedoch keine Freigabe: Träger, Bindung und gewünschte Kontur müssen am konkreten Material geprüft werden. Fertige Schleifwerkzeuge werden nicht nachträglich gelasert.
Welche Maße und Toleranzen gelten beim Lasern?
Für grundsätzlich laserfähige Materialien ist eine maximale Dicke von 5 mm dokumentiert. Die nutzbare Arbeitsfläche beträgt 2400 x 3000 mm; das bedeutet nicht, dass jedes Teil in dieser Größe praktikabel ist. Der dokumentierte Toleranzwert beträgt ± 0,1 mm für Innen- und Außenkonturen. Material, Kontur und Wärmeeintrag können das konkrete Ergebnis beeinflussen, daher prüfen wir Ihre Kombination einzeln.
Wann ist Stanzen statt Lasern zu prüfen?
Stanzen ist eine mögliche Alternative, wenn Material, Kontur oder gewünschte Lieferausführung dafür besser geeignet sind. Beim Lasern entfällt ein formgebundenes Stanzwerkzeug, allerdings bleiben Datenaufbereitung, Einrichtung und Bearbeitung erforderlich. Eine pauschale wirtschaftliche oder technische Überlegenheit lässt sich daraus nicht ableiten. Für Schleifmittel auf Unterlage vergleichen wir die Verfahren anhand Ihrer Zeichnung und des Vormaterials.
Welche Unterlagen brauchen Sie für eine Anfrage?
Hilfreich sind Anwendung, gewünschte Kontur, Abmessungen, Menge und Lieferausführung. Nennen Sie das vorgesehene Schleifmittel samt Träger. Eine Zeichnung, ein Muster oder ein Datenblatt erleichtert die Prüfung von Innenkonturen und Handhabung. Fehlen einzelne Angaben, können diese im Beratungsgespräch geklärt werden.
Schleifmittel-Kontur prüfen lassen
Senden Sie uns Ihre Zeichnung und Angaben zum Vormaterial. Wir prüfen die Laserfähigkeit und stimmen eine passende Ausführung mit Ihnen ab.
Beratung Schleifmittel-Konfektionierung
Jürgen Müller
Ansprechpartner für Converting
Jürgen Müller bespricht mit Ihnen Vormaterial, Kontur und gewünschte Lieferausführung für das Schleifmittel-Lasern.